
Weihnachtswichteln 2025 – Doors of Trithius
Wichtelgeschenk 2025 – ein erbarmungsloses Indie-RPG
Galahad hat mir, anlässlich unseres 2025er Weihnachts-Steam-Wichtelns in unserem Forum, das famose The Doors of Trithius bei Steam zukommen lassen.
Glücksgriff, oder weil es auf Rang 1 der Wishlist war, wir werden es nie erfahren. Ist aber eigentlich auch egal, Hauptsache, das Wichtel-Ziel ist happy – und das bin ich. Nachdem Stoneshard einer meiner intensiven Gaming-Stints im frühen 2025 war, passt ein etwas seichteres Stoneshard ideal ins späte 2025.
Stoneshard ist ein erbarmungsloses Indie-RPG. Man rennt (okay, wackelt) durch gridbasierte Karten, kämpft, kocht, kauft und kapituliert. Jeder Schritt will wohlüberlegt sein. Jeder Skillpunkt auf keinen Fall verschwendet. Gegner sind ruthless und lassen nichts anbrennen. Gold ist rar und essenziell. Die Ausrüstung geht kaputt, der Körper ebenso.
Dungeons sind unermesslich spannend, ein falscher Schritt – Hauptmenü. Ironman-Modus obligatorisch.
Eine kurze Besprechung zu Stoneshard findet ihr ebenfalls in Ausgabe 9 von Circa 10 Zeichen
Doors of Trithius ist all das, nur (böse Zungen würden es casual nennen) mit doppeltem Boden und mehr Geschwindigkeit. Charaktere lassen sich in viele abwechslungsreiche Richtungen und Waffenmeisterschaften entwickeln. Vom Koch, über den Druiden bis zum Elementarmagier. Variation ist dabei. Qualität auch.
Skills und Skillbäume müssen erst im Spiel entdeckt und dann durch Verwendung dieser verbessert werden. Skyrim (im Positiven) lässt grüßen.
DOT spielt sich flott, jedoch (mit default Steuerung) sehr mauslastig. WASD bewegt die Kamera im Raum, Bewegung, Angriffe und Inventar per Linksklick. Das funktioniert gut, ist jedoch ermüdend. Empfehlenswert ist, die Steuerung, zumindest Bewegung und Kampf, auf Tastatur umzustellen (-bauen), dafür fehlte mir aktuell jedoch die Muße. Etwas Einarbeitung fordert DOT und mir fehlte im jetzigen Weihnachtsurlaub die Zeit, m10z 2.0 (Blogpost folgt) hat sämtliche aufgefressen.
Mein erster Run startet als Allrounder der Knight-Klasse. Der Spielstart leitet die SpielerInnen durch einen (optionalen) Introdungeon und danach in die offene Oberwelt – aus dieser man dann in Dörfer, Höhlen, Wälder hineinwandert.
Die Gegnervielfalt ist ordentlich, anfangs kämpft man jedoch überwiegend gegen die gleichen 3 Goblinkrieger. Das Skyrim-eske Skillsystem ist motivierend und lädt zum Ausprobieren und Neustarten bei Tod ein. Kaum starb mein Ritter, startete ich einen neuen Run als Koch, ja, als Koch – inklusive Startfähigkeiten im Kochen. Dieser zerschellte, ob meiner eigenen Blödheit, jedoch bereits im Introdungeon. Dritter und laufender Versuch ist mein Giftrankenspawnender Druide, mit Ambitionen hinsichtlich Tiergefährten.
Sobald sich meine Zeitgestaltung wieder etwas freier entpuppt, geht’s hier direkt weiter.
Wer anspruchsvolle RPGs mag und wen eine angestaubte Optik nicht stört, für den ist DDO eine klare Empfehlung.
Abschließend eine YouTube-Empfehlung – der gute Timberfox begleitet in einer launigen Let’s-Play-Reihe seinen Druiden.